GEWINDEROHR
Klassifizierung von Gewinderohren:
NPT, PT und G sind allesamt Rohrgewinde. NPT ist ein a 60° kegeliges Rohrgewinde, das zum amerikanischen Standard gehört und in Nordamerika verwendet wird. Nationale Standards finden sich in GB/T12716-2002m.
PT ist ein a 55° dichtendes kegeliges Rohrgewinde, eine Art Whitworth-Gewinde, das überwiegend in europäischen Ländern verwendet wird. Die Kegeligkeit beträgt 1:16. Nationale Standards finden sich in GB/T7306-2000. (Überwiegend verwendet in Hochtemperatur-, Hochdrucksystemen und Schmieranlagen)
G ist ein a 55° nicht dichtendes zylindrisches Rohrgewinde, eine Art Whitworth-Gewinde. Die Bezeichnung G steht für zylindrisches Gewinde. Nationale Standards finden sich in GB/T7307-2001 (überwiegend verwendet für Wasser- und Gasleitungen mit einem Druck unter 1.57MPa). G ist die allgemeine Bezeichnung für Rohrgewinde, umgangssprachlich Rohrkreis. Das heißt, das Gewinde wird auf einer zylindrischen Fläche gefertigt. ZG ist umgangssprachlich Rohrkegel, das heißt, das Gewinde wird auf einer kegeligen Fläche gefertigt, und der nationale Standard ist als Rc (kegeliges Innengewinde) gekennzeichnet. Sowohl G-Gewinde als auch Rp-Gewinde sind 55° zylindrische Rohrgewinde. Rp ist die ISO-Kurzbezeichnung.
Der GB-Teil des chinesischen Standards entspricht dem internationalen Standard ISO. Die Details lauten wie folgt:
1. Die Paarung von zylindrischem Innengewinde (Rp) und kegeligem Außengewinde (R1), kurz "Zylinder/Kegel-Paarung", unsere nationale Standardnummer GB/T7306.1-2000, die den internationalen Standard ISO7-1:1994 "Rohrgewinde mit Gewindedichtung" äquivalent übernimmt, "Zylinder/Kegel-Paarung";
2. Die Paarung aus kegeligem Innengewinde (Rc) und kegeligem Außengewinde (R2), als „Kegel/Kegel-Paarung“ bezeichnet, hat in unserem Land die Normnummer GB/T7306.2-2000, die die internationale Norm ISO7-1:1999 „Rohrgewinde mit gewindeabdichtender Paarung“ äquivalent übernimmt;
3. Die Paarung aus zylindrischem Innengewinde (G) und zylindrischem Außengewinde (G) wird als „Zylinder/Zylinder-Paarung“ bezeichnet. Die Normnummer unseres Landes ist GB/T7307-2001 „55°-Rohrgewinde ohne Gewindeabdichtung“. Diese Norm übernimmt äquivalent den ersten Teil der internationalen Norm ISO228-1:1994 „Rohrgewinde ohne Gewindeabdichtung“ – „Maßtoleranzen und Bezeichnung“ –, jedoch empfehlen die Normen unseres Landes die Verwendung von abdichtenden Rohrgewinden und nicht abdichtenden Rohrgewinden, also (Rp/G), nicht;
1. Kaltwasser- und Entwässerungssysteme werden bei einem Rohrdurchmesser von kleiner oder gleich 50mm mit Gewindeverbindungen ausgeführt.
2. Zur Gewindebearbeitung wird eine Rohrgewindemaschine und zur Schmierung spezielles Gewindeschneidöl verwendet. Wasser oder andere Flüssigkeiten dürfen nicht als Schmierstoffersatz verwendet werden.
3. Zur Abdichtung und Stopfbuchsenfüllung von Rohrleitungen werden Bleimennige und Hanffäden verwendet, für den Anschluss an Geräte Teflonband. Es ist nicht zulässig, die Dichtung beim Anziehen des Gewindes in das Rohr zu bringen.
4. Das Schneiden des Rohres sollte mit einem Rohrabschneider oder einer Bügelsäge erfolgen. Sauerstoff-Acetylen oder eine Trennmaschine sind nicht zulässig. Die Neigungsabweichung der Schnittfläche darf nicht größer als 1 % des Rohraußendurchmessers sein und darf 3mm nicht überschreiten.
5. Um die Mindestwanddicke am Gewindegrund zu gewährleisten, muss auf den Innenkreis der Stirnfläche des Rohrabschnitts zentriert werden, und die axiale Gewindeabweichung sowie die axiale Verkippung des Rohrgewindes müssen streng kontrolliert werden, denn sowohl eine axiale Parallelabweichung als auch eine axiale Verkippungsabweichung verringern die Rohrwanddicke erheblich und damit die Festigkeit des Rohres.
Zulässige Abweichung bei der Rohrgewindebearbeitung
Nenndurchmesser (mm) Parallelabweichung (mm) Verkippungsabweichung (mm)
1 ≤32 0.3 0.3/100
2 40~65 0.4 0.4/100
3 80~100 0.5 0.5/100
4 125~150 0.6 0.5/100
6. Nach der Bearbeitung des Gewinderohres ist es mit einem Gewindemesswerkzeug zu prüfen. Liegen Fittings gleicher Nennweite vor, ist ein Probezusammenbau mit den Fittings vorzuziehen. Der Lockerheitsgrad muss lediglich ein Einschrauben von Hand ermöglichen; bei eingeschraubten Fittings darf die Verbindung nicht zu locker sein. Klemmt sie, kann mit einem Holzkloben rund um das Rohr geklopft werden. Lässt sie sich weiterhin nicht einschrauben oder wird die Verbindung fester, kann nur zurückgedreht werden. Gewaltsames Einschrauben ist nicht zulässig.
7. Das Gewinde sollte sauber und regelmäßig sein. Fehlende oder ausgebrochene Gewindegänge dürfen 10 % der Gesamtgewindegänge nicht überschreiten. Die Zinkschicht auf der Rohraußenfläche ist zu schützen. Lokal beschädigte Stellen sind mit Korrosionsschutz zu behandeln.
8. Bei Gewindeverbindungen sollten nach der Montage 2~3 Gewindegänge des Rohrgewindes an der Gewindewurzel freiliegen; überschüssiger Hanf ist zu entfernen und mit Korrosionsschutz zu behandeln.








